4 Tipps zur B2B Website-Optimierung

Die Webseite ist immer öfter der erste Kontakt mit einem Unternehmen. Waren früher noch Messen und telefonische Anrufe wichtig für die Kontaktaufnahme, dienen Messen zu einem Großteil nur noch dazu die eigene Webseite zu präsentieren. Die Webseite ist das Aushängeschild des eigenen Unternehmens und je besser diese gestaltet ist, desto eher können Aufträge erfolgreich vergeben werden.

Worauf müssen Sie jetzt achten, wenn Sie eine erfolgreiche Webseite gestalten? Hier folgen nun vier Punkte, die Sie bei Ihrer Unternehmenswebseite für einen größtmöglichen Erfolg beachten sollten.

Mit einer originellen Präsenz herausstechen

Die Webseite wird immer mehr zu einem bedeutenderem Faktor bei der erfolgreichen Vermittlung von Geschäftskunden. Studien aus den vergangen Jahren zeigen, dass ein Großteil der potentiellen Geschäftskunden die Webseite nutzen, um Informationen zu erhalten und sich einen Überblick über das Unternehmen zu verschaffen.

Daher sollten Sie sehr viel Wert auf eine optimale Onlinepräsenz legen. Mit Hilfe dieser können Sie sich von der Konkurrenz abheben und mehr Aufträge erhalten oder Produkte verkaufen. Wichtig hierbei ist, dass Ihr Unternehmen professionell auftritt. Schließlich vermittelt die Webseite auch einen Eindruck über Ihre Arbeitsweise und die Produkte die Sie verkaufen.

Das heißt allerdings nicht, dass Sie vollkommen sachlich die Webseite gestalten müssen. Es kann hilfreich sein etwas Persönlichkeit hineinzubringen. Stellen Sie doch zum Beispiel sich oder Ihre Mitarbeiter vor. Dies zeigt, dass echte Menschen hinter dem Unternehmen stecken, die sich um die Qualität der Produkte bemühen und immer für die Kunden ansprechbar sind.

Inhalte schaffen

Viele Unternehmen verbinden die eigene Webseite nur mit der Präsentation des Unternehmens. Dieser Grundgedanke ist sicherlich nicht falsch und kann zielführend sein, um neue Kunden zu gewinnen. Doch wenn die Webseite lediglich zur Präsentation der Produkte oder Dienstleistungen genutzt wird, dann wird es schwierig werden potentielle Kunden auf die Unternehmenswebseite zu locken.

Ein Großteil der Geschäftskunden wird durch eine Suche bei Google neue mögliche Geschäftspartner finden. Wenn Sie ledigliche Ihre Produkte anbieten, dann wird es schwer werden für die relevanten Suchanfragen oben zu erscheinen.

Daher ist es hilfreich, wenn Sie einen Blog einrichten, auf dem Sie umfassende Artikel schreiben. Diese Inhalte können zum Beispiel auf häufig gestellte Fragen in Ihrer Branche eingehen. Dadurch erhalten Sie nicht nur mehr Besucher und dementsprechend mehr potentielle Geschäftspartner, sondern Sie bieten auch einen echten Mehrwert.

Indem Sie hochwertige Artikel bereitstellen, können Sie zudem Ihre Expertise unter Beweis stellen. Dies schafft Vertrauen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Besucher gerade Sie als Geschäftspartner auswählt und nicht ein Konkurrenzunternehmen.

Die Webseite responsiv gestalten

Die Mehrzahl der Suchanfragen werden von mobilen Endgeräten durchgeführt. Dies ist im Businessbereich nicht anders als im Privatbereich. Viele Geschäftskunden werden Ihre Seite von dem Smartphone oder dem Tablet besuchen. Haben Sie eine Webseite, die nur für den PC optimiert wurde und in der mobilen Ansicht kaum zu gebrauchen ist, dann haben Sie praktisch schon verloren. Denn kein Geschäftskunde wird die Geduld haben, sich durch eine schlecht optimierte Webseite auf dem Smartphone zu nutzen.

Setzen Sie daher auf ein Design, welches sowohl auf dem PC, als auch auf kleineren Bildschirmen gut aussieht. Wenn Sie WordPress verwenden, dann sind die meisten Designs bereits so ausgelegt, dass diese sowohl auf dem Smartphone, als auch dem großen Monitor gut aussehen. Haben Sie allerdings eine etwas ältere Webseite, dann ist es definitiv an der Zeit diese zu überarbeiten. Durch eine schlechte optimierte Webseite für Smartphones gehen Ihnen mehr als 50% der potentiellen Geschäftskunden direkt verloren.

Die Ladedauer verbessern

Ähnlich wie bei der optimierten Webseite für Mobilgeräten kann auch eine langsame Seite sehr abschrecken wirken. Denn in der heutigen Zeit sind die Menschen es gewohnt, wenn eine Webseite sich innerhalb weniger Sekunden aufbaut und angezeigt wird.

Ist Ihre Webseite allerdings sehr langsam und braucht mehrere Sekunden um für den Nutzer dargestellt zu werden, dann ist dies ein echtes Hindernis. Statistiken zeigen, dass eine Webseite, die mehr als drei Sekunden zum Laden benötigt sehr viel schlechter angenommen wird. Viele Nutzer warten diese Zeit erst gar nicht ab, sondern suchen lieber nach einer schnelleren Alternative. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Sie auch bei Google schlechter positioniert werden. Eine langsame Seite hat also direkt mehrere Nachteile. Was können Sie allerdings tun um die Seite schneller zu gestalten?

Bildergröße reduzieren

Viele Webseiten machen den Fehler, dass eine Vielzahl von Bildern genutzt wird, diese aber in voller Auflösung dargestellt werden. Für die Anzeige auf Webseiten ist es aber gar nicht notwendig, dass die Bilder hochauflösend zur Verfügung stehen. Eine Reduzierung der Bildgröße und eine Weboptimierung kann Einsparungen von mehr als 90% bringen. Die Qualität der Bilder bleibt dabei auf einem gleichen Niveau und ein Unterschied für den Nutzer ist nicht erkennbar. Für die Bildoptimierung gibt es verschiedene Plug-Ins die verwendet werden können.

Reduzierung auf das Notwendige

Ein weiteres Problem ist zudem, dass viele Unternehmenswebseiten mit unnötigen Tools verlangsamt werden. Dazu gehören zum Beispiel verschiedene Skripte, die zwar das Design verschönern sollen, aber die Webseite stark ausbremsen. Ebenso können Einblendungen oder schlecht optimierte Slideshows für eine langsame Seite sorgen. Daher immer mit den Profis kommunizieren! Bei der Webseitengestaltung sollten Sie immer die Priorität auf die einfache Nutzbarkeit legen. Gestalten Sie die Homepage übersichtlich, nutzerfreundlich und optisch ansprechend ohne aufwendige Skripte. Ein gutes Design führt zu einer schnelleren Webseite und zufriedenen Nutzern.

Weitere Tipps für die Webseitengestaltung

Die vorherigen Tipps waren sehr detailliert ausgeführt und eher technisch angelegt. Im Geschäftsbereich geht es aber auch darum, die potentiellen Kunden zu überzeugen. Wie können Sie jetzt mehr Aufträge erhalten?

Kontakte bereitstellen

Die Webseite ist nur der erste Anlaufpunkt für die Präsentation des Unternehmens und der Produkte. Häufig haben Geschäftskunden aber noch detaillierte Fragen und möchten sich vorab informieren. Hierzu sollten Sie klar und erkennbar einen Kontaktbereich einrichten. Um auf künftige Fragen eine Antwort zu haben, sollten Sie eine Telefonnummer und eine E-Mail Adresse angeben. Je nach Größe und Geschäftsbereiche kann es sich anbieten, wenn Sie verschiedene E-Mail Adressen anbieten, um die Fragen vorab schon sortieren zu können. Dies erleichtert Ihnen die Arbeit. Selbstverständlich sollten Sie so schnell wie möglich auf die Fragen reagieren. In der Regel sollte eine ausführliche Antwort nicht länger als 24 Stunden dauern. Andernfalls wird der Fragesteller Sie schon längst vergessen haben oder zu einem Konkurrenten gegangen sein.

Einbindung von LinkedIn

Soziale Medien werden auch im Geschäftsbereich immer bedeutungsvoller. Facebook und Instagram mögen B2B Geschäfte zwar nicht nützlich sein, doch es gibt auch Portale die eher für Unternehmen ausgelegt sind. Hier können Sie zum Beispiel LinkedIn und Xing nutzen. Diese Portale eignen sich auch hervorragend für die Einbindung Ihrer Inhalte die Sie erstellt haben. Überzeugen Sie durch qualitativ hochwertige Artikel, können diese sich auf diesen Portalen verbreiten und helfen Ihr Unternehmen bekannter zu machen.

Die Webseite mit Google Analytics untersuchen

Die Gestaltung der Webseite ist nicht immer eine kreative Aufgabe. Manchmal kommen Sie auch nicht darum die nüchternen Zahlen zu analysieren und Ihre Webseite daraufhin zu optimieren. Doch wo bekommen Sie die geeigneten Kennzahlen her? Google bietet hierfür ein kostenlosen Service names Analytics an. Dieser stellt umfangreiche Statistiken zu Ihren Besuchern bereit und hilft Ihnen bestimmte Maßnhamen durchzuführen. Wenn Sie WordPress nutzen, dann können Sie ganz einfach das Google Analytics Plugin runterladen und nutzen.

Durch das Plugin wird Ihnen eine große Übersicht gegeben. Wichtige Kennzahlen die Sie im Auge behalten sollten sind die Zeit pro Session und die Bounce-Rate. Die Zeit auf der Seite gibt an, wie lange ein Nutzer auf Ihrer Webseite bleibt. Je kürzer die Zeit ist, desto weniger Nutzen scheint Ihre Unternehmenswebseite aufzuweisen. Dies wirkt sich negativ bei Google aus und kann zu schlechteren Suchpositionen führen.

Versuchen Sie daher durch hochwertige Inhalte die Webseite interessanter zu gestalten. Eventuell können Sie auch Videos erstellen und diese auf der Webseite zeigen, diese eignen sich sehr gut um die Verweildauer zu erhöhen. Die Bounce-Rate gibt an, wie viel Prozent der Nutzer nach dem Besuch einer Seite die Webseite wieder verlassen. Eine hohe Bounce-Rate kann ebenfalls ein Indikator dafür sein, dass Ihre Webseite keinen hohen Mehrwert bietet. Versuchen Sie daher Ihre Branche sehr umfangreich abzudecken und erleichtern Sie die Navigation auf Ihrer Seite. Dadurch werden Nutzer eher durch die Artikel stöbern und andere Inhalte lesen.